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Die Geister die mich riefen, ich gab ihnen eine Ohrfeige

Kleine Einblicke in das Leben im Ausland, Dinge die zum Scheitern verurteilt sind, Knospen die entspringen, Blumen die blühen, Sackgassen denen wir entkommen und die unaufhaltsame Wahrheit, die ihren nächsten Schritt erreicht.

Es wird immer dann am besten, wenn man es am wenigsten erwartet, ausgenommen vielleicht hochgelobte Anlässe wie Hochzeit (wir gehen davon aus das es sich nicht um eine Zwangshochzeit handelt), Kindergeburtstag (aber mal ehrlich: worüber machen sich Kinder schon große Gedanken?), Geburtstage oder die Ausstellung des Führerscheins (wenn man es genau betrachtet kommt dies manchmal auch sehr überraschend)..

bei partys -denen die den Namen wirklich verdient haben und die über 5 euro eintritt kosten- kann man, vor allem nach mehrmaliger Wiederholung, nie ganz die Gefahr absprechen das sie schlicht langweilig werden. Geht man jedoch mit einem unbewusst bewussten Gefühl der Negation in diese Menschen-versammlungs-veranstaltung wird man wider Erwarten doch positiv überrascht.

So geschehen am gestrigen (sprich 3. 11.), an denen ich auf einmal drei ebenso bahnbrechende wie schöne und unvergessliche Erlebnisse machen durfte: " your english is beautiful, if you teach it to your pupils the same way like you speak it to me, you gonna be a very good teacher"- 5 punkte ins rosa schweinchen fürs selbstvertrauen, mein Lebenselixier steigt.
Die Laune steigt noch mehr, als ich unerwarteterweise von mehreren ausgelassen feiernden Sportlern mit Enthusiasmus in die Mitte geholt werde: "Are you right?" - "I´m fucking right". 10 Punkte bitte ins rosa schweinchen, das Lebenselixier brodelt. Obendrein werden gleich noch die deutschen Tanzkünste zelebriert, ganz im Ernst: die Franzosen konnten schon immer besser tanzen, nicht anders ist es zu erklären in welcher Schnelligkeit und mit welcher Akribie der liebe Nachbar das Tanzbein, die Hüfte, die Arme..ja quasi alles auf einmal schwingt.

Was mich jedoch endgültig die nächste Stufe auf der endlosen Treppe der Weisheit (tatsächlich sinne ich danach strebsam die oberen Stufen der Himmelsleiter der absoluten Wahrheit zu durchdringen) erklimmen ließ, war der tief verwurzelte Ausdruck einer nie vergessenen inneren Gleichgewichtsstörung. Keine Frage das ich sexuell ihre Nähe suchen müsste, diesen Stress und Enttäuschung kann ich mir gott sei dank sparen, wohlwissend welcher Engel (verzeiht die schnulzige Metaphorik, aber was passt wohl besser zum Himmel als Engel? Schönwetterwolke? besser? ok..)also welcher Engel.. pardon, Schönwetterwolke mir daheim die Sonne vom Himmel holt. Nichtsdestotrotz, sie ist mir wichtig, ähnlich wie die komplexe und undurchdringliche Relation zu hause, nahezu verblüffend ähnlich.. und als nun Lolita* das tut, wozu sie wohl berufen wurde (oder sagen wir einfach: wonach sie nach gewissen alkoholischen Getränken lüstern strebte), so versetzte es mir doch unerklärlicherweise einen kleinen feinen Nadelstich in die linke Vorkammer des wichtigsten Lebensorgan. Die Nadel drang nicht durch, keine Frage, aber sie war da. Weshalb? So etwas wie Liebe im chemischen Sinne (ich meine damit die temporäre körperliche Vereinigung, welche kurz- oder langfristig erfolgen könnte) war meilenweit entfernt, es musste einen anderen Grund haben. Und ja, natürlich- es war das innerliche Gefühl, welches jeden Menschen antreibt, manchmal umtreibt und nicht selten zurücktreibt: die Anerkennung (Herrn Fitzliputzli* sei dank der mir dies gelehrt ha: drei Dinge braucht der Mensch im Leben: Anerkennung, Sicherheit und ein soziales Netz)- nach ersterem strebe ich und strebt meine kleine Freundin, die im Herzen einen ganzen Nadelhaufen trägt..(natürlich strebt jeder danach)!und so war es: genau in diesem Moment, da sich ein australischer Aufreißer (der, ohne parteiisch sein zu wollen, nicht in übertriebenem Maße mit Schönheit gesegnet wurde, aber das tut wohl nichts zur sache..) sich ihrer -sagen wir ihrem Körper, ihrer Zunge und ihrer Leidenschaft- bemächtigt hat, da wurde ich unweigerlich in die zweite Reihe gedrängt (es wird stillschweigend vorausgesetzt das ich zuvor in der ersten reihe war!)- ruhe bitte auf den billigen Plätzen- allein es hat noch gefehlt das er seinen Queue gleich auf dem Billardtisch versenkt, womöglich wäre es geschehen, hätte nicht eine beherzte Mitarbeiterin sie daran gehindert. Welch verachtenswerte Aufgabe es sein muss einem wild rumknutschenden Pärchen zu erklären (ja sie überhaupt im Akte des wilden Speichelflusses zu unterbrechen), dass die Hand nicht unterhalb der Brusthöhe sein sollte. Manche tun eben alles für Geld.
Doch zurück zur eigentlichen Erkenntnis, die lautet: wer sagt mir denn nun das ich in der zweiten Reihe bin? die erste Reihe hat nur mehr Stühle hinzubekommen. Keine Eifersucht, kein Neid- wozu auch? Sie hätte 10 buschmänner an diesem Abend befriedigen können, allein ich bin dadurch in der Gesamtrechnung kein Stück weniger wert.Eine herrliche Erkenntnis, die es mir nun ermöglicht auch Parallelen nach Deutschland zu ziehen.

Unvorstellbar ich hätte an diesem Abend meinem Laster gefrönt und mit Cellogs und Milch von LIDL mir "Casino Royal" oder "The Ultimate Critical Review of American Idiot" angeschaut, bei aller Liebe zu diesen kurzweiligen und unbestritten interessanten Beschäftigungen- fürs Leben gelernt habe ich wahrlich nur durch diese Party.

Was sonst so in England abgeht? Manchmal kommen die Geister hervor, verfolgen mich (keine Angst ich lass es euch wissen wenn ich stimmen hör und alles bunt ist), solche Abende lassen sie heulend wieder verschwinden. Es is toll diese Erfahrung zu machen, auf eigenen Füßen zu stehen, eigenes Essen kaufen (und viel zu oft wegschmeißen) zu dürfen, sich zu integrieren und vorzustellen, zu leben, zu sein und das zu bekommen, was ein jeder braucht: Anerkennung.

Ich wachse ständig und nehme alle Erfahrungen mit, die mich gleichzeitig verändern und mir den Blick weiten- sogar die Angst vor der Heimat, vor Abstieg, Eskapaden und unnötigen Haarspaltereien bemächtigt sich mir. Doch dazu ist die Zeit noch nicht gekommen über es zu urteilen- allein, es fehlt die Alternative und (noch) die Notwendigkeit solch trüber Gedanken.

Zum Abschluss einige Zeilen auf Englisch (wollen doch mal sehen was er gelernt hat):

She looks to me and I gave her the feeling that everything is alright. But it isn´t. Don´t care about this nasty little beggar, he is fucked up and not interested in you. Don´t waste your time with dreaming of something which can´t  become true.

Thank you so much for your help, but no i have to fuck the Man Downunder, he has such a beautiful brown skin, i hope you nevertheless enjoy this evening!

Alright, so lets do it: After a few weeks a know many people, unfortunately are the majority german, so I won´t learn as much english as necessary. But it´s ok, I am glad about to find a group of people who like me to and with who I can go out, what an amazing feeling!

Actually I count down the days until my little "shep-cloud" is coming to London, it will be a great weekend! the first four days I saw her 72 hours at once. Maybe the first challenge for us, how good and deep the relationship is.
Besides, I told a friend of mine the truth about my feelings and thoughts towards him, I hope she can cope with it- it would be better for everybody. In the future I´m looking forward to a time without quarreling, without jealousy,envy and other fucked off feelings and attitudes.

Lets get ready to ruuuuuuuuuuumble!!!

________________________________________________

*Namen von den Redaktion geändert

 

4.11.10 14:08


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Der Stachel

Einen wunderschönen Tag alle zusammen..es gibt ein Novum: das double-feature für die Monate Juli und August- nicht etwa weil das die neue Linie wäre sondern nur weil ich zu faul war in den letzten wochen aktiv zu werden.

es ist schwer einen einheitlichen Kurs zu fahren in dieser Zeit. Und es ist fast unmöglich, alle Ereignisse zu fassen, die in den vergangenen Wochen vorbeigezogen sind. Ich würde gerne eine extra Seite über NaturPur erstellen, wenn ich nur wüsste das sie fertig wird in den nächsten Jahren. 

was gesagt werden muss wird gesagt..also taucht mit ein in die schillernde welt der buchstaben und der wirren gedanken des jungen Mr.K....ich wünsche euch viel spaß in diesem Labyrinth der Belletristik, dem Bermuda- Dreieck der Sinnhaftigkeit, dem Pfad der dunklen Beleuchtung oder kurz gesagt: mit dem neuest eintrag, der erstmals zwei monate mit einschließt.

Die Woche der Wahrheit ist vorbei, eine Menge Herausforderungen sind bewältigt und so manche Baustelle wird weiter bearbeitet, hoffentlich wird es nicht mein persönliches Fabi21...viele Prüfungen musste ich bestehen, manchen wurden bravourös, andere wiederum äußerst mangelhaft ausgeführt. was allein bleibt ist das Streben nach Kontinuität. Dem werde ich nachgehen.
Leider war es noch zu oft da, das gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit- und inmitten all des Nebels legt sich sanft wie ein Dunstschleier der Zweifel leise auf das Gemüt...er wird aufgesogen von der inneren Unsicherheit..Der Etappenplan liegt hoch im Kurs, angefangene Wege müssen weiter bestritten werden. Nur wer leidet kann auch lieben, nur wer verliert kann auch gewinnen und nur wer fällt, kann auch wieder aufstehen...

Auferstanden ist sie im wahrsten sinne des wortes: die allmächtige Kraft, in deren Schatten ich kein Red Bull brauche um Flügel zu bekommen. Sie hat die schwarzen Gewittetwolken verdrängt und den Regenschirm verpackt. Ein hoch auf die Sonne!
Es mag weit erscheinen, und weit sind die Wege die wir alle gehen müssen- doch ist deren Mühen Lohn ein Reichtum in der düsteren Einöde der ignoranten Verdamnis.

Es ist das Paradies in dem Siechtum, das uns alle ergreift. Gefangen in uns selbst, blockiert von unserem eigenen Destruktivismus- wer sich nicht liebt kann auch andere nicht lieben. Das wissen wir schon in der Bibel. Der gerechten Welten lohn versperren wir unser eigenes Glück. Wir lassen das Eisen im Feuer schwarz werden und schmieden es nicht. Der Egozentrismus reicht der totalen und hohlen Verblendung der tiefen Worte wortlos die Hand- und wir erkennen nicht, wir missachten nur die Gesetze der Fliehkraft. Wer nur könnte uns erleuchten wenn nicht die innere Stimme der Überzeugung. Wer spielt den Kapitän auf dem sinkenden Schiff wenn selbst die Ratten dasselbige schon verlassen haben?
Die Geschichten,die wir uns in der Ruheecke erzählen,die Süßigkeiten, die wir in dieser Zeit vertilgen- sie wiederholen sich. Und wir begehen die gleichen Schlammwege, wir kämpfen die gleichen Kriege, nur an anderen Fronten. Und die Lieder kann ich auch noch auswendig lernen, daran soll es nicht scheitern.

Zum Scheitern verurteilt wird ohnehin nur das Scheitern, was wir gemeinsam nicht schaffen wird besser allein geschultert. Allein für den Stab in finsterer Zeit, die Leiter in tiefen Schächten bin ich ihr dankbar. 

Ich hoffe, dass ich diese Stäbe niemals brechen muss.

21.8.10 18:02


Der Wolf und das Lamm (Mai)

Nein, ich schreie nicht. ich trauer auch nicht. Und nein, ich verzweifle nicht. Ich vermisse nur das Fell des Wolfes. Das einen wärmt in bitterer Kälte und bei Licht.
Ich blute nicht - ich warte. Ich verfluche nicht - ich hoffe. Ich zauder nicht - ich rocke. 

Bestimmt gibt es eine rethorische Figur, derer ich mich im obigen Teil ermächtigt habe, ohne ihrer mächtig zu sein. Es sei an dieser Stelle egal. Allein das ich all diese -nennen wir es fälschlicherweise Antithesen- überhaupt aufzuzählen mich verpflichtet fühle, mag Raum für Interpretationen geben. Wer gern intepretiert verweise ich auf meine angefangene Kurgeschichte, die noch etwas verfeinert werden muss. Spurlos geht es auf alle Fälle nicht vorüber. Es zu leugnen lohnt sich auch gar nicht.

Was mich jedoch direkt überleitet zu den wichtigen Dingen im Leben- ein Wochenende voller Musik und Entspannung (paradoxerweise zu der Zeit wo es geradezu der Anspannung und der Verrichtung zumeist geistiger Arbeit bedarf) wirkt inspirierend und nahezu symbolisch auf mich. Es war notwendig.

Zudem wirken weitere positve Strömungen auf mich, deren Bedeutung ich nicht unterschätzen werde- was zählt schon die geheuchelte Vollendung, wenn die strebsame Erfüllung ohne Hass erreicht wird? Wer kann mich retten aus der schweren Zeit wenn nicht ich selbst? dazu brauche ich langfristig gesehen keinen Partner, sondern ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl. An dieser Stelle sei ein nettes Zitat der meist gewünschten Band angebracht: "Maybe your the runner up, but the first one to loose the race"
Gemäß der Parole, was juckt mich mein ehrliches Umfeld, wenn meine Wahrnehmung begrenzt ist? Doch genug der Polemik.

Ganz eifrig widme ich mich nun meiner selbst und leg meine Maßstäbe fest, es waren tolle wochenenden und daraus schöpfe ich die Zuversicht, sofern sie denn überhaupt fehlt.

Und während also die Jungs in Südafrika gegen Serben, Jabulani, das Wetter und die eigenen Nerven kämpfen ergötzt sich hier in Deutschland ein Einzelner an seinen eigenen Fähigkeiten.

Waka Waka!

21.6.10 13:49


Ich bin dann mal kurz weg..(April)

"Auf zu neuen Ufern!" So ertönt der Ruf aus dem malerischen Städtchen. Zu oben thront der eifrig Umhereilende. Er sei einmal kurz weg, sagt er. Die Hoffnung die er mit diesem Ausflug in die immergrüne Landschaft verbindet sind weit mehr als nur die reine Spracherweiterung. Er möchte vergessen. Die Insel wird als letzte Zuflucht für die unüberwindbaren Barrieren der menschlichen Schwäche gesehen. ein mögliches Unterfangen? 

oder doch nur "lost"?

eine Kurzgeschichte soll darüber aufschluss geben was er denkt, und- um jetzt den nötigen Perspektivenwechsel zu wagen - ich werde mich bald daran machen. obwohl das nicht von belang ist für die, die es lesen.

auf aktuelle Entwicklungen in der Jugendarbeit bin ich schlicht zu müde um darüber nachzudenken: nur soviel, es zermürbt. freundschaften, ideale, vertrauen, spaß-alles wird in einen riesen topf geschmissen und was am schluss raus kommt ist eine undefinierbare Grauzone, in der keiner so recht weiß was er zu suchen oder zu tun hat. nur eines weiß jeder: ihm gehts schlecht und daran sind die anderen schuld. Es gibt nur wenige die sich diesem Trend entgegenstellen. Sie tun es jedoch in der richtigen Zeit mit dem falschen Ton.
Wir müssen lernen einzustecken. Wir müssen lernen zu verlieren. Und wir müssen lernen, dass nur die Wahrheit uns auf den Boden der Tatsachen holen kann.
Unter die ersten zwei Faktoren setze ich getrost ein "ich."

Ich war lange nicht mehr wandern und ich habe mich lange Zeit nicht verirrt. nun scheint es als würde ich in die falsche Richtung laufen. Das Handeln und Denken wirkt nicht mehr konkruent und ich brauche keinen Tagesausflug um zu erkennen, dass nicht nur Achterbahnfahren samt ihrer symbolischen Macht eine Mammutaufgabe darstellt.

6.5.10 11:48


und er läuft..(Märzl)

ohne ausrede und ohne umschweife komm ich gleich zur sache: wie hieß sie doch gleich, Witzolympiade? oder: wie ich lernen muss ehrlich zu sein und mit der Reaktion umzugehen? oder: die Abgründe der Vernunft? die ganz normale Überlastungsreaktion? das altbewährte Gefühl der Schwäche? oder gar die Erkenntnis, das jedes Holz und damit auch jeder Holzpfad einmal faulen muss?

Es ist wohl von allem etwas. Da setzt der Landjunker zum Sprung an, sucht dabei sich selbst und die Liebe. Vergeblich.Er wird erschüttert durch die größte Katastophe die eintreten kann, er büßt durch seine Stärke. Doch die Nacht ist teuer. und sie hat ihren Preis.

Will ich versuchen die letzten Monaten zu fassen so waren sie begleitet durch die Freiheit, die ihre Hascher der Nähe nicht gänzlich entkommen konnte und die Erschüttbarkeit des als richtig proklamierten. Das wirft einen zurück an die Anfänge jeglicher Sinnkrise.

Was Hoffnung macht lest ihr im Mai. Es gilt sich zu besinnen auf das Wahre, das Entscheidende- über die virtuelle Meisterschaft freut sich nur der Teufel, davon kaufen kann man sich rein gar nichts.

Deshalb ist es wichtig, sein Umfeld in die Pflicht zu rufen und es als das zu erkennen, wofür es da ist - für den Zusammenhalt und den Trost. Da spreche ich nicht nur für mich..

 Kein Kleeblatt wächst ohne Wasser.

25.4.10 12:50


Let´s talk (Februar)

Nicht mehr feierlich- das Motto des Monats. Leider ebenso zutreffend auf die Aktualität dieser Seite. Im Voraus eine große Entschuldigung an alle Wartenden, die angehenden Tätigkeiten eines Lehrers verbaten mir ein rechtzeitiges Dummschwafeln.
Wobei ich genau bei den aktuellsten Entwicklungen wäre: dummschwafeln und Lehrertätigkeit- dass zwischen beiden Themen eine gewisse Assimilation nicht abgestraft wird liegt unter anderem auch an 13 langen Jahren Schulbesuch.

Es ist so viel geschehen seit dem einen hellen Tag. Der alles verändert hat: Welten sind zusammengebrochen, Grenzen wurden getestet, Fehler begangen, Prinzipien verraten- doch das Meiste davon zeigt nur wieder deutlich die einzig unumgängliche Wahrheit: die Entscheidung ist und war alternativlos. Ich habe in den letzten Wochen viel erfahren, vor allem Gutes, auf das ich stolz bin. Habe Potenzial ausgeschöpft.
Bei manchen wird jetzt anklingen: "ja komm der kucher, alberner Kucher, war er mal kurz oberhalb vom Kocher und schon steht er am andern Ufer und meint er hätte leicht die Brücke geschlagen über die reißenden Fluten"- nein, so ist es nicht. Ich habe mich zwar beratschlagen lassen und mir den Fingerzeig geben lassen, doch welcher Narr würde darin Schwäche erkennen?

Was die letzten Wochen noch schöner gemacht haben ist der zweite unumgängliche Faktor- man ist was man ist, und unsere Taten entscheiden wer mit uns auskommen mag und wer nicht. Die Zeit spricht für mich und dieses Zeichen, dieses Feuer muss ich um meiner selbstwillen erhalten. Indem ich nichts überhaste. und mir selbst treu bleibe.

In der Vergangenheit kamen viele Strömungen und Störungen zustande, die alle hier aufzuzählen allein deshalb sinnlos sind, weil sie morgen schon wieder fortgespült sein könnten. Zu undurchsichtig und schnellebig ist die heutige Zeit, ein Liveticker könnte abhilfe schaffen.

Verträumte Liebschaften, alte Pfade, Neid, Unaufrichtigkeit, Hass und Feindseligkeit. Vom Epizentrum der Verdammnis wurde Zwietracht gesät- die Auswirkungen gehen schlafen oder sind hellwach! Allein, was tut es- der Teufel ist zwar des Pudels Kern, doch mein Kern ist rein und das zählt. Ich selbst zähle.
Was nur wäre geschehen hätte die Häklerin sich nur nicht zu sehr in sich selbst verstrickt? Ein Netz wäre gesponnen worden, jetzt spinnt nur noch eine.

Ein längerer und ich denke sehr undurchsichtiger Eintrag neigt sich dem Ende zu, ihr seid es gewohnt.

Wenn jetzt die Pfeifen bitte in den Wald gehen würden? Schließlich fällt der Apfel wahrlich nicht weit vom Stamm..

 

12.3.10 12:52


Ausgebremst

Heute schon geschluckt?
Es taut wieder auf das Eis. Und das Herz gleich mit.

Die Kunde macht die Runde. Von einer schwierigen Entbindung soll man sprechen, nachwehen und jede Menge zuviel Flüssigkeit. Überflüssig ist es,und das zeigt im Kern die Richtigkeit der schweren Geburt.
Wir prallen aufeinander in unserer schönsten Zeit,wir lieben und leben wie es unsrer gebührt und nur selten treten leise schatten an mich, die mir raten den weg nicht zu verleugnen,den ich gegangen.
Man muss Entscheidungen treffen,sich durchschlagen so es die Xanthype will. Doch je größer die Messer, die mich treffen desto leichter fällt es den Gnadenstoß zu konservieren.

Nun, da wir hier nun stehen, am Wendepunkt, wird die Kurve nach oben zeigen. Weil das Leben mehr ist als Hof und Spiegel. Weil es besser ist, manchmal allein zu sein als in Zwietracht vereint.

Auf eine feucht-fetzige Fasnet, rauschende Feiern und die innerere Erlösung freut sich der Tastaturschänder, der eure Augen beschäftigt und euren Verstand verwirrt.

Die Bremsklötze sind entfernt und wir schlittern von neuem ins Abenteuer. Perhaps.

4.2.10 13:30


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