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Zahnärzte und sonstige Ärzte sind prinzipiell für mich kein Quell der Freude. Denn wenn man einen aufsuchen muss,heißt es meistens-es sei denn es ist eine Routineuntersuchung-das man nicht gesund ist. Und daraus folgert der schlaue Abiturient,dass man krank ist. Und ich bin nicht gern krank-krank im Sinne einer physischen Beschwerde. Einen kranken Geisteszustand,wie er mir oft attestiert wird, lasse ich im Allgemeinen nicht immer behandeln,weil ich dann ziemlich oft zum Arzt müsste oder in die Klinik,und das will ich nicht.

Eine besondere Abneigung hege ich dennoch vor allem gegen die Zahnärzte,wobei ich hier betonen muss: Nicht gegen die Leute,die diesen Beruf ausüben,sondern nur gegen diesen Berufszweig. Warum hat Gott uns allen nicht einfach ein super-stabiles und gegen alle möglichen Bakterien resistentes Gebiss geschaffen?! Aber dazu war der Allmächtige offenbar nicht in der Lage, oder er hat es einfach vergessen,hatte er doch schon genug damit zu tun,alle möglichen Krankheitserreger zu erschaffen,die dann uns Menschen das Leben schwer machen. Die Zahnärzte sind in der Regel ja ganz nett und höflich und wollen nur unser Bestes,aber dennoch haben sie so blöde Maschinen,mit denen sie jedes Mal einen wohlproportionierten Mund traktieren,den man doch für genügend andere Sachen braucht. Sie haben diese böse Maschinen,die sich im Mund wie Presslufthammer anfühlen,auch noch in verschiedenen Größen,nur damit sie auch mit jedem einmal die Zähne belästigen können. Und wenn man keine Spritze nimmt,kann das verdammt weh tun,doch in diesen Spritzen is so viel chemisches Zeug,dass man nicht kennt und das womöglich die Gehrinzellen und deren Funktion beeinträchtigt. Klar,im Prinzip wollen sie nur unser Bestes und dass unsere Beißerchen wieder munter jedes Brot genüsslich verzehren können und wir nicht wie in unserer frühen Kindheit Baby-Brei zu uns nehmen müssen. Aber sie haben einem noch nie gesagt,wie das alles funktioniert und was sie genau machen. Stattdessen diktieren sie einer missmutigen Assistentin, meist eine junge Praktikantin,die viel lieber mit ihrem Freund im Bett liegen würde als komische Zahlen für einen auf dem Stuhl kauerndenden Patienten aufnotieren zu müssen, komplexe und völlig unverständliche Dinge wie "k8 bei X3 unten,CH4 überlappend zu YN2" oder sonst etwas. Und diese Zahlen tragen keineswegs zur Beruhigung des Patienten bei,sondern verirren ihn noch vielmehr. Zuerst greift der Onkel Doktor zu zwei Spiegeln,linst listig hinein und sagt: "Oh!Oh! die Zahnpflege muss besser werden." Bam! Das saß. Der Patient nickt ergeben,wundert sich dennoch,hat er doch brav zwei mal am Tag die Zähne geputzt und wenig Süßes gegessen. Zu lange kann man allerdings nicht grübeln. Erbarmungslos wird der Stuhl heruntergefahren und sofort bekommt man auf ebendiesem das Gefühl,dem Halbgott in Weiß schutzlos ausgeliefert zu sein- kein schönes Gefühl. Doch noch während man sich dieser Situation richtig gewahr wird,sieht man schon mit Entsetzen,dass der Quacksalber die Bohrer an eine Maschine anschließt und dann wird fachmännisch weh getan. Nur ab und zu wird der Patient obligatorisch und eigentlich desinteressiert gefragt: "Tut ja net weh,oder?!" oder "Gehts noch?". Und weil man den Mund voller Schläuche hat die einem die Spucke absaugen und somit eine eingängige Schimpftirade (à la "departed" nicht mehr möglich ist und man ohnehin die gutaussehende,missvergnüglich dreinschauende Helfeshelferin nicht enttäuschen will,nickt man mannhaft und schweigt ergeben und lässt den Doktor sich austoben. Wenn man Glück hat, ist nach einer halben Stunde alles vorbei und der Arzt sagt überlegen: "So,dass wars für heute,lassen Sie sich von meiner Kollegin einen Termin geben,in einer Woche kommt der nächste dran." Und man weiß sofort: Dieser Weg wird kein leichter sein...

 

 




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