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Das Jahr nähert sich mit großen Schritten dem Ende und wo man hinschaut in diesen Tagen, man wird direkt mit der Nase darauf gestoßen. Ob sie nun "Stern",Jauch oder Nuhr heißen- alle machen einen obligatorischen Jahresrückblick, und diesen großen Namen möchte ich natürlich in nichts nachstehen. Seit langer Zeit entwerfe ich wieder ein Seite auf diesem phänomenalen Blog- und sie trägt den Titel Das Jahr 2007 - "Verschoben". Der aufmerksame und kritische Leser fragt sich nun natürlich warum ausgerechnet "Verschoben"?!? ja,liebe Kinder- Ich habe lange nach einem passenden Wort für dieses Jahr gesucht und bin nach reifer Überlegung darauf gekommen,das mir die deutsche Sprache mit "Verschoben" am ehesten entgegenkommt.
"Verschoben" deshalb,weil sich viele Relationen verschoben haben. Seien es die Realtionen im Fussball (dt. Meister 2007 immer noch der VfB), im emotional-sexuellen Bereich (aus Banane wurde Erdbeer), im beruflichen Bereich (Der beste Abijahrgang 2007) und die daraus resultierende Konsequenz der Berufswahl, die Weltanschauung...vieles hat sich getan in diesem Jahr wovon ich hier noch einmal berichten will. Denn erst dann bekommt auch die ganze Tragweite rückliegender Entscheidungen zu fassen und versteh möglicherweise vieles besser.

Es war das Jahr der großen Emtionen. Das kann ich auf jeden Mal so stehen lassen. Der höchste Schulabschluss wurde erreicht mit einem passablen Schnitt (2,4 hatte ich mir immer als Ziel gesetzt*g*)). Ich muss gestehen: Mit so einem ordentlichen Schnitt hab ich gar nemme gerechnet, als mir der liebe Hans erst mal die überragende Note im Englisch-Abi offenbarte (ganze 2 Punkte) war erst mal Schicht im Schacht. Doch noch während der Schock in meinem Innern verdaut wurde, säuselte mir der scheidende Doktor einen Schnitt in die Gehörgänge,der besser klang als jedes Peppers-Lied: 2,5! mit Tendenz nach oben. Und so begann das Abenteuer mündliches Englisch-Abitur. Und das obwohl ich so gut fließend Englisch sprechen kann wie Lothar Matthäus und den Inhalt der vergangenen Jahre behalten hab wie ein Schwamm das Wasser. Mir blieb genau eine Woche um 2 Jahre Oberstufe Englisch in mich hineinzupauken. In dieser Zeit machte ich die Erfahrung,das konzentriertes Mitarbeiten im Unterricht und ab und zu Englisch überhaupt zu sprechen nicht schaden kann. Die Prüfung rückte unerbittlich näher-und die Vorzeichen waren alles andere als günstig: Bei einer Lehrerin die man hasste,bei einem Begleitlehrer, der selber die Anwesenheit im Unterricht mehr als lax nahm (Herr Saaaaaathoff) und ein Prüfungsvorsitzender,der seinem Namen Mango alle Ehre machte. Doch letztendlich war die Prüfung nicht ganz so schlimm wie erwartet: ein leicht verständlicher Text über ein für Jugendliche omnipräsentes Thema (Vorteile des Internets),eine gut fragende,humane Lehrerin (wodurch mein zuvor vehement aufgebauter Hass etwas abgeschwächt wurde) und ein stets aufmunternd lächelnder Prüfungsvorsitzender machten das jahrelange Horrorszenario zu einer 20-minütigen lockeren Gesprächsrunde. Und am Schluss stand eine meiner bislang herausragenster Leistung meiner Karriere: 9 Punkte in einem Fach gegen das ich jahrelang gestreikt hatte und ein 2,4- Schnitt,der mein weiteres Leben ebnete...

Mit diesem Abschluss war es mir möglich,meinen lange gehegten Berufswunsch Lehrer (2 Wochen vor Ablauf des Bewerbungsschlusses dafür entschieden) in die Tat umzusetzen- natürlich nur mit entsprechender Legitimation einer der Hochschulen Deutschlands. Und so wurden flugs die Unterlagen gen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd gesandt, und weil man sich ja sonst nichts gönnt im Leben stattete ich der Hochburg von Xavier&Co. noch einen kleinen Besuch ab- schließlich ist die Waldorfpädagogik in unseren Gefilden kein unbeschriebens Blatt. Doch nach einem rund 1-stündigen entspanntem Plausch im Zimmer der Direktorin war mir klar, dass mein Weg ohne Steiners plausible Weltanschauungstheorien und ohne Anthroposophie bestritten wird.

Die Zusage aus Gmünd kam, doch um dort anheuern zu können,mussten die neuen Gebühren erst noch berappt werden. Und so hieß es- für den Schwaben nunmal üblich- Schaffa,schaffa..Konto aufbaua! Als andere Ferien hatten quälte ich mich jeden Morgen um 7 Uhr Richtung Königsbronn in die Geburtshöhle jeglicher qualifizierter Arbeit: Zu Günther+Schramm- über diese Tätigkeit wird hoffentlich bald eine zusätzliche Seite entstehen. Ihr seht: Langsam begann das harte reale Leben: hinaus aus der Schule,auf eigenen Beinen stehen,Geld verdienen,Studium und so weiter. Wie es weiter geht mit diesen hochtrabenden Plänen als Lehrer - das erste Semester ist bald vorüber- wird sich bald zeigen. Habe ich das richtige gewählt oder sollte ich doch noch einen Abstecher ins Ausland wagen? Soviel zur beruflich-schulischen Situation.

Außer diesem gelungenen Abschluss gab es jedoch auch verkorkste Versuche in meinem Leben. Die erste Freundin- Heureka? Für viele ein Grund ihre ganze Existenz neu zu definieren,für mich eher ein Grund zum heulen. Ganze 4 Wochen hielt diese tiefgründige Beziehung ehe sie an einer Mischung aus Alkohol,Oberflächlichkeit,Missverständnis,Verzweiflung und Selbstbetrug scheiterte. In diesen Monaten hätte ich mich selbst einen Vulkan nennen mögen, der zu falscher Zeit ausbrach und vielem schadete,was meinem Leben bislang wichtig war.. Näher möchte ich an dieser Stelle nicht auf meine "Liebes"Beziehung eingehen,denn dafür ist es ein zu persönliches,unverständliches und gleichzeitig abstruses Thema. Wenn es denn wirklich interessiert kann mich gerne persönlich fragen dazu,aber erwartet nicht das ihr es versteht... zensiert!!

Da ich mich an den Jahresanfang 2007 kaum mehr zu erinnern vermag möchte ich eher auf das Ende eingehen,das vielleicht wie schon das vorangegangene Jahr ein Ende mit Schrecken war. Nur allzu deutlich trat die Lüge zutage an denen Tagen,bei denen man es vielleicht am wenigsten erwartet hätte. Doch wenn man sich einmal verrant hat, dann schon richtig.

Es bleibt rückblickend zu sagen, das es wieder ein Jahr des inneren Durchschnittes war. Um dies zu fassen muss allerdings gefragt werden was denn überdurchschnittlich gut ist? Letztendlich wird es immer schwer über eine derart große Zeitspanne hinweg von etwas gelungenem zu sprechen. Das Leben geht trotzdem weiter-auch wenn die Basis in vielen Teilen nicht die Beste ist.

:-( ich will sein...

;-) ich bin...

es sind die einfachen Dinge die es möglicherweise so schön machen im Leben,lediglich die Ruhe im Innern selbst muss gefunden werden.

Es sind wirre Gedanken,es ist ein schmaler Grad zwischen dem was man ist und was man sein will- aber letzten Endes ist es eine Tragödie,deshalb sollte ich ehr darauf achten, das die komische Elemente im Drama nicht untergehen.




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