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Hey Ho Guys!

also unten stehenden Text hab ich übernommen aus meinem persönlichen Portfolio für die Schulpraxis. Das heißt im wesentlichen nur, ich muss die Scheiße die ich vor der Klasse produziere danach irgendwie rechtfertigen, bzw. das was ich zu tun gedenke oder was ich erwarte von den Praktikas in Worte fassen...

 

"Bereits im zweiten Semester des Studiums steht das erste wirkliche Praktikum – nach der Hospitationsstunde im ersten Halbjahr- an. Erstmals wird der Ernstfall allein vor der Klasse geprobt und das bringt natürlich einerseits eine große Erwartung, andererseits auch eine große Anspannung mit sich. Dieses Tagesanfängerpraktikum sehe ich als ersten Prüfstein in der Ausbildung als Lehrer. Ich bin mir sicher dass man bereits in diesen wenigen Stunden eine Menge über sich und seine Qualifikation in dieser Branche herausfinden kann. Bin ich als Lehrer geeignet? Fühle ich mich vor der Klasse wohl? Ist das Maß der Vorbereitungszeit äquivalent zur Unterrichtszeit, fühle ich mich zu sehr unter Druck gesetzt? Diese und andere Fragen stelle ich mir persönlich vor der ersten Unterrichtseinheit.

Trotz allem hängt nicht alles nur von meiner Persönlichkeit ab, sondern auch ganz entscheidend von den Schülern und deren Lernklima. Ist es eine ruhige, aufmerksame und engagierte Klasse oder mimt der Lehrer nur einen taumelnden Boxer, der mitunter hilflos der Meute gegenübersteht? Traumvorstellung und Horrorvision gehen oft unisono Hand in Hand wenn es die Szenarien visuell zu vergegenwärtigen gilt. Alles eben doch eine Frage der Einstellung?

Was meine persönlichen Erwartungen betrifft so erhoffe ich mir einen gewissen Fingerzeig in Richtung späteres Berufsleben. Möglicherweise kommt dies etwas zu früh, doch sollte man im Extremfall doch besser aufhören bevor es richtig begonnen hat.

Ich freue mich auf diese Herausforderung allein eine Klasse lenken zu dürfen - oder zumindest so zu tun als ob – und erstmals nach langen 13 Schuljahren nun einmal aus dem anderen Blickwinkel die Schule wahrnehmen zu können.

Ziel für mich ist es einen klar strukturierten logischen Aufbau im Unterricht zu haben. Den Schülern mit einer Mischung aus Strenge, Lockerheit und fundiertem Wissen entgegen treten zu können. Die Zügel anziehen zu können in den entscheiden Momenten. Dies ist weitaus mehr als man nach 3 Unterrichtseinheit- wo obendrein die Lehrkraft noch anwesend ist- zu leisten im Stande ist. Aber für mich persönlich ist gerade das Unterrichtsklima ein Gradmesser meiner Fähigkeiten. Ein Thermometer der Balance zwischen Genie und Wahnsinn. Ein primäres persönliches Ziel wäre heil aus der Klasse wieder herauszukommen ohne größere nervliche Schäden, dessen erreichen ich jedoch nur bedingt gefährdet sehe.

Oben genannte Fertigkeiten sind für mich auch mitunter Merkmale guten Unterrichts. Weitere sind für mich: effiziente Zeitnutzung, sinnvoller Methodenwechsel, Präsenz und Authenzität den Schülern gegenüber und ein positives lernförderliches Unterrichtsklima, welches es zu schaffen gilt.

Als ich wenige Stunden vor meinem persönlichen High Noon einsam auf meinem Bett lag und leicht melancholische Musik sanft meine Trommelfelle massierte, ermächtigte sich meiner ein für mich zunächst unerklärliches Glücksgefühl. Erst später wurde mir klar, dass dies ein Zeichen von Vorfreude war, welches ich nicht leugnen will – statt Aufregung Freude?

Innerhalb der nächsten Woche und Monate wird sich zeigen ob dieses leicht beschwingte Gefühl die Klasse zu betreten anhalten wird oder einer Mischung aus Panik, Stressempfinden und Anspannung weichen wird. Es bleibt zu hoffen das ich meine Ziele ob nah oder fern in diesem kleinen Zyklus annähernd umsetzen kann."

 




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