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Eigentlich wollte ich an erster Stelle dieser Zusatzseite irgendwas schlaues hinschreiben. Ein Zitat, einen Spruch, was zum Nachdenken anregt. Was für das ganze Jahr über Bestand hat. Aber irgendwie kam da nix gscheits raus. Nur so was wie: Vision ist die Kunst unsichtbare Dinge zu sehen.

Klingt ja an sich ganz adrett. Und es hat alles was ein knackiges Sprichwort bieten sollte- kurz und knapp,Fremdwörter und schon tiefsinnig. Was stört ist nur die Tatsache das es auf "mein" Jahr 2008 nicht wirklich zu passen scheit. Oder doch? Was ist in diesen zwölf Monaten nicht alles passiert. Ein Jahr voller Vertrauen und Misstrauen, Spaß, Glück und Unglück in irritierend plötzlichen Wechsel,und nicht zuletzt mit dem neuartigen-dafür umso zutreffenderem- Wort und Gemützszustand "batzig". Aufrollen will ich die Wiese von vorne. Das Frühjahr 2008: Nicht ganz unberührt vom Ende des Vorjahres- scheiß Weihnachten, deprimierendes Silvester, es ist unschwer zu erraten das dies nur mit einer Frau zu tun haben kann. Ja richtig, schon wieder (aus damaliger Sicht wohl eher immer noch) das kleine braungebrannte Mädchen von nebenan. So stark das die Feier zum zwanzig-jährigen Bestehen noch vermiest wird und alles was so danach kommt. Da kann der Jahreswechsel kommen, der Wechsel der Gefühle blieb aus. Natürlich, man fragt sich natürlich warum ein Mensch so lang hinter einer Frau hinterher rennen kann, die eigentich außer einem schönen Teint nicht allzu viel zu bieten hat. Vorbauten eingeschlossen. Getreu der Frage >>wann ist der Mann ein Mann?<< denkt natürlich nicht das Hirn alleine mit, leidvolle Erfahrung ist wohl nicht Abschreckung genug. Um einen kleinen Sprung in der Chronologie zu wagen, sei gesagt das es bis zum Monat Juli dauerte eh dieser Wahnsinn, gipfelnd in diversen Rundfahrten und depressiven Abenden inklusive sehnendem Blick in die Ferne, beendet war. Doch genug der Selbstmitleidsbekundungen, dazu später mehr.

Es war nicht jedoch nicht nur die Liebe die in aufwühlenden Bahnen verlief. Am Ende des Januars wurde trotz vermeinlich intensiver Vorbereitung ein gewagtes 4-Gewinnt-Spiel begonnen, glücklicherweise mit positivem Ausgang in allen geschriebenen Klausuren der an der PH Gmünd belegten Fächer.Alright,soweit. Erstes Semester bestanden-coole Clique und das Andere kommt eben irgendwann. Moment kurz, war da was mit coole Clique?! Das kommt ganz auf den Blickwinkel an-aufgedreht, jung, dynamisch, Hang zu süffigen Festen? Alles was das stets junge Herz begehrt. Jedoch nicht die Freunde. Fast schon musste man sich die Fragen stellen: Oberflächlichkeit oder Tiefenstruktur? Reißende und hemmungslose Exzesse oder ausgeklügelte Gespräche? Die Prinzessin nicht auf der Erbse, aber junges Gemüse war allemal mit drauf. Was als lustiger und geselliger Abend began wurde schnell zu regelmäßigen Treffen und eindimensionale Veränderugen fanden statt. Alles egal? Vermehrte vehemente Stimmen der Abneigung aufgewogen gegen die eine Stimme der Irrationalität. Kein Rauch ohne Feuer- und ohja es hat gebrannt, jede Menge Zündstoff war gegeben und er entlud sich umso heftiger. Verschiedene Aktivitäten machten es deutlich. Wer die Hand nicht unter Kontrolle hat, wer sich selbst aufgibt, der hat wohl nichts anderes verdient als Ablehnung. Die Würfel sind gefallen, die zweite Runde gibts nicht mehr. Dafür kommen aus dem großen Dickicht wieder die Füchse. Fordern nach Nahrung- des einen Hass des anderen Freud!Ist es nicht irgendwie paradox? Vor ein paar Monate (Ende 2007) war so ziemlich der Höchststand an abendlichen Aktivitäten erreicht. So viel, das es selbst der Urheberin zuviel wurde. Am Tag der freien Arbeit prallen beide Welten gegeinander. Affinität wird mit Ablehnung bestraft. Decken oder Alkohol? Der Volksentscheid des Pöbels weist den jungen Mann in die Schranken, es wird lange dauern bis diese Wunden verheilt sind.

Soweit also die Clique- es war ne schöne Zeit,unbestritten. Bis heut stellen sich Ungereimtheiten mir in den Weg beim Versuch die Anklageschrift zu lesen. Lassen wirs gut sein. Es waren auch weitere tiefgreifende Veränderungen dabei(s."Bahnhof"-die Loreley singt nicht mehr, ist inzwischen auch zum Teufel gejagt, leider meistens zu früh. Die zweite leidvolle Erfahrung im Umgang mit zwischenmenschlichen Gefühlen. Irgendwo wollte man irgendwie doch irgendwas, Anerkennung, Geborgenheit bla bla. Diese Bedürfnisse lassen sich schnell stillen unterhalb jeglicher Wärminstanzen.

Natürlich durfte der Gang des Schwaben zu allem Anfang jeglicher Immobilienträume nicht fehlen, schließlich will man nicht nur im roten Meer schwimmen. Das hat weitestgehend geklappt (s. "Spurlos", kann ja nicht alles Spaß machen. Das Studentenleben is schon entspannt genug, da muss  wenigstens in den Ferien der Schweiß fließen. Tropfen dieser Art sind wohl weitaus weniger geflossen als  innere. Aber die paar Wochen gehen schließlich auch vorbei.

Ja und sonst so? Ich denk damit is über die ersten 5 Monate so ziemlich alles gesagt was man sagen kann. 

Begleitet wurden die ganzen Monate- wie sollte es auch anderst sein- mit meist wirren, trüben und ergebnislosen Gedanken über die wichtigen und unwichtigen Dingen des Lebens: Bin ich ein rücksichtsloser Arsch der nur saufen will? Sagt sie endlich mal ja zu mir? Wird Deutschland Europameister?

Über die Antworten muss man sich nicht groß den Kopf zerbrechen- zumindest einige Monate später. Manchmal muss man wohl ein Arschloch sein, saufen geht sowieso immer, sie hat immer noch nicht ja gesagt (was in der heutigen Zeit auch nicht weiters tragisch ist) und Deutschland hat im Finale 0:1 verloren. Buenas Noches!

Der mit Sicherheit einschneidenste Monat war Juni. Heißt im hebräischen oder auf Kishuheli vielleicht irgendwas mit "Wechselmonat"- keine ahnung, is nur ne vermutung. Hebräisch hin oder her- wechselhaft war es allemal. Buchstäblich dem Tod aus den Armen gefahren, anstatt zu pennen muss der kleine Depp auch nach Heidenheim fahren. Es wäre beinahe meine letzte Fahrt gewesen. Ich sag des jetzt nicht darum, um mal was dramatisches zu sagen, sondern schlichtweg deshalb weil es so war. Aber das Schicksal meinte es gut mit mir. (Ich frag mich manchmal warum eigentlich) Um den ganzen die Krone aufzusetzen, hab ich in dem Monat (wenn auch erst später) verstanden, warum es sich gelohnt hat aufkleine Kinder jahrelang aufzupassen. Der Frauen wegen. Ok, nurn scherz es macht auch so verdammt viel Spaß. Aber man sollte nicht vergessen, das neben der Jugendarbeit ein derart breites Netz geknüpft wird das einen trägt und auffängt, auch wenn mal Löcher gestopft werden müssen.

Lirum Larum- eine Frau trat also in mein Leben, und wie man es nicht anderst kennt auch eine überaus schöne. Das Gute ist: ich hab sie nach knapp 7 Monaten immer noch (ich versprech es wird ne Zusatzseite geben wenn der Bund mal nicht mehr existent sein sollte). Sie veränderte auf alle Fälle viele Dinge, hievte mein Lebensgefühl etliche Stufen näher an den Himmel heran und ließ endlich endlich (yes!) sabrina vergessen. Dazu fällt mir ein schönes Zitat aus dem inoffiziellen Film des Jahres 2007/08 (Departed) ein: "Und was mein Problem mit Sabrina angeht ,trauern wir nicht zu sehr um verflossene Italiener!"

Es ist schon erstaunlich wie schnell sich Glück und Unglück die Hand gereicht haben. Sei´s drum. Es hat geklappt und so waren die kommenden Monate (es nahm seinen LAuf am 21. Juli nach gregorianischer Zeit) nun geprägt von Glück, manchmal auch Blindheit,leider aber auch von Streit Abkopplung und tiefe MIsstracht. Ganz abgeschrieben wurde ich glücklicherweise nicht, dafür war der Vorrat doch zu gut gefüllt. Allemal, es war nicht immer leicht die kommenden Monate.(Fortsetzung folgt) Warum wird leider erst später klar (zumindest mir)- eine Stimme der leidvollen Demütigung hat sich erhoben in dem Sturm der tobte und gewarnt. Was keiner wahrhaben wollte, ist pasiert - mit zum Teil verheerenden Folgen:

Leider musste ich mich in vielen Situationen entscheiden - Wein oder Saft? allzu oft entschied ich mich für das Letztere- mein Herz führte mich. Dadurch trieb das Schiff in den Hafen Glücksstadt ein. eine Isolation die mit einherging wird heute bedauert, damals waren es mitunter alberen momente.

Dieser innere Spannungszustand wurde erst allmählich besser- die Zeit heilt eben doch manches, und bei dem ein oder anderen Fest wurden Wahrheiten ausgetauscht.Das es nicht ganz abgerissen ist hab ich einzig und allein der LIebe meiner Mitmenschen zu danken. schön das es euch gibt.

Nun, mit hehren Zielen ging es in das neue Jahr und alles in allem kann man sagen, das sich mein Lebensgefühl gebessert hat dadurch. Schlichtweg weil der Anker dort ist, der mir Freiheit zwar nicht immer gewährt, mir dafür nach freier Zeit warmen Halt gibt - ich hoffe das es noch lange Bestand hat. Das nicht alle Zweifel ausgeräumt sind, das mein persönlicher Feind hin und wieder an Stärke gewinnt muss beachtet aber darf nicht überbewertet werden. schließlich kommt nach der Nacht irgendwann der Tag- für Regen gibts den Regenschirm.

Ganz in diesem Sinne- das hat die Welt noch nicht gesehen, ist es mir doch möglich geworden unsichtbare Dinge zu sehen, auch wenn ich sie noch nicht verstanden habe. Trotzdem würde ich gerne Visionär bleiben. Ein Visionär, der bodenständig seine Möglichkeiten kennt und nutzt.

P.S.: Ich möchte mich aufrichtig dafür entschuldigen das der Eintrag so lange gedauert hat bis er fertig ist (also er ist jetzt fertig). Aber irgendwie muss man die Lust haben am Schreiben, und die hatte ich nur selten. Ich hoffe ihr verzeiht, und vielleicht kann ich ja den ein oder anderen mal zum Mac einladen




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