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Lange würde er es sich nicht mehr gefallen lassen. Er war gedemütigt, erniedrigt und ausgeschlossen worden. Doch das sollte nun vorbei sein. Keine Zeit mehr der Stille und Angst. Keine Vorwürfe mehr wenn er etwas falsch machen würde. Das hatte er nicht verdient.
Nun musste er es nur noch seinen Eltern sagen. Wie sie wohl reagieren würden? Nun, das konnte er nun wahrlich mit Bestimmtheit voraussagen: Die Unverständnis würde beiden ins Gesicht geschrieben sehen, seine Mutter die schockierte und sein Vater der uneinsichtige. Ja, so würde es sein. 
Und so trat der knapp 14- jährige mit einem recht mulmigen Gefühl an das Bett seiner Eltern. Hoffentlich würde der Schnaps dieses Mal besonders gut anschlagen, obwohl er das eigentlich nie tat. Seine Eltern tranken niemals zuviel. Nur zum Genuss der Alkohol.
Und so war es die erwartete schwere Ansprache. Sie sollte sein Leben für immer verändern...

Wir schreiben das Jahr 2002. Ein Jüngling betritt verzagt das Schlafgemach seiner Erzeuger. Heute möchte er ihnen eine wichtige Nachricht übermitteln. Dabei ahnte er nicht welche Folgen seine folgenden Worte und Taten für ihn und sein weiteres Leben haben würden...

Na, wars schön dramatisch? Sollte dies der Beginn meiner Karriere als Schriftsteller werden?! Vielleicht sollte ich es mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, ganz egal ob die obigen Zeilen gelungen oder nicht sind. Schließlich lief nebenher Musik, es ist spät und mein Gehirn ist gehemmt durch den Alkohol. Oder enthemmt durch die Droge.
Es sei uns an dieser Stelle egal, denn diese Zusatzseite widmet sich meinem bis heute intensivsten Hobby: Der KjG Wasseralfingen. (Datenschutz sei außer acht gelassen)
Ein Verein..oder sagen wir eine Gruppe, eine Gemeinschaft?? So etwas wie ein Verband von engagierten Menschen die alle ein Ziel haben sollten: Der Betreuung von Kindern und Jugendlichen.
Eigentlich eine feine Zusammenkunft. Nur leider erschwert die Individualität und deren konsequente Berücksichtigung die Zusammenarbeit. In den letzten Monaten wurde allzuoft das eigentliche Ziel aus den Augen verloren. Und in diesen Momenten wird deutlich das die Größe dieser Gruppe gleichzeitig Segen und Fluch ist. Und das man private Dinge nicht so leicht von beruflichen Trennen vermag, was für viele nicht neu sein wird. Hier fällt es jedoch umso mehr ins Gewicht.
Wenn der Protagonist weint schreit man nach den Akteuren. Man sucht den Konfllikt unter ihnen, anstatt diejenigen zu vereinen die den Hauptdarsteller trösten könnten. Leider legen wir uns selbst die meisten Steine in den Weg - weil wir nicht ehrlich sind.

Doch bis heute bereue ich niemals all die Leute kennen gelernt zu haben. Die vielen schönen Stunden versüßen manch schwere Last. Und genau diese Zeilen hat die KjG auch verdient (genauso wie viele andere auch). Aus rein persönlicher Sicht hat sie mir ohne es zu wissen ein Gefühl der Vertrautheit und der Geborgenheit gegeben, ein Gefühl das durch andere Institutionen leider vermisst wurde. Es war befreiend ohne Druck die Tür zu öffnen, die Angst Fehler zu machen wurden auf ein Minimum beschränkt. Stunden der Abenteuer. Lachsalven. Schlagwörter die keiner verstehen kann wenn er es nicht selbst erlebt hat. Wegweisung, Ankerstellen und Glücksgefühl sind mit eingeschlossen, für die manche hable Portion kann sie nichts.
Heimat ist kein Ort wie wir wissen, und genauso ist die KjG mehr als ein Verein. Sie ist Teil meines Lebens und wird es immer bleiben..
Bevor ich jetzt alle Taschentücher aufgebraucht hab werde ich flugs noch in positiven Erinnerungen schwelgen und eines mitnehmen das mir keiner nehmen kann: das Gefühl eine Heimat gegeben zu haben...

 




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