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Bei dem folgenden Stück handelt es sich um ein klassisches Drama in 5 Akten.

Die handelnden Personen:

Lady Elisabeth
Gertrud - eine gute Freundin der Elisabeth
Maria - Elisabeths Schwester
das Ehepaar Miller
Katharina
Luise - enge Vetraute der Elisabeth
Ferdinand
Teresa-Ferdinands Mutter
Carl - Ferdiands Bruder
Nathan -enger Freund und Berater Ferdinands
Hildegard
Patrizia

 

1. Akt 

1. Aufzug

Am Hofe der Lady Elisabeth. Im gutbürgerlichen Zimmer der fürstlichen Dame tafeln die Lady und deren enge Vetraute Luise.

Elisabeth: "Oh weh mir, liebste Luise."
Luise: "Meine holde Lady- was fehlt euch? Ist es der Wein der euch nicht bekommt? so sprecht doch schnell!"
Elisabeth: "oh nein nein, es ist nicht der wein. es ist mir der magen der schmerzt. grad so als würde der Bauer seinem Vieh nur das darbe Grünzeug vorlegen."
Luise "meine arme lady. was kann ich nur tun um euren schmerz zu lindern? mir deucht ich greifte nach der Medizin doch trifft mich die erkenntnis, das ihr sie schon zu euch genommen habt?"
Elisabeth: "ach Luise, du bist mir eine treue Seele. nie warst du von meiner seite gewichen. stets reichst du mir deine hand wenn ich nach hilfe trachte, bringts mir das wasser wenn ich dürste und trocknest die tränen die mir entfliehen."
Luise: " für mylady würde ich tausend tode sterben. kein dolch wäre mir zu schmerzhaft, das wehklagen in meiner brust nur leise im angesicht des schmerzes meiner mylady, so sie leidet."
Elisbeth (sich vor Schmerzen krümmend): "oh weh, liebste luise ich fürchte ich muss mich zu bett begeben. Der Schmerz will nicht weichen, so verzeih mir, dass ich nun weiche und mein schlafgemach aufsuche. wir werden unser Mahl fortführen sobald es meiner danach ergötzt."
Luise:"Keinen augenblick länger werde ich weilen,sollte es euch nicht danach sein; nur meine lady muss des wohles voll sein.so werde ich wohl noch einmal den Ferdinand aufsuchen, ein gar stürmischer Kerl."
Elisabeth:" Mir deucht ihr scheinet seines Leibes nicht abgeneigt?"
Luise (leicht verlegen): "oh meine treue freundin, ich fürcht ihr habt mich durchschaut. eures verstandes wisst ihr euch gleichwohl stets zu bedienen. er ist fürwahr eines Mannes bestes Abbild. keinen augenblick würd ich missen ihm zu sagen was ich für ihn empfinde."
Elisabeth: "So zieht getrost von dannen, ich werd mein bett nun hüten."
Luise:jawohl, ich wünsch geruhsame stunden.und ruhet wohl. auf bald, sendet mir kunde wenn ihr Besuch zu empfangen ihr bereit seid."
Elisabeth: "das werd ich, seid versichert. geleitet euch sicher!"
Elisabeth begibt sich in ihr Schlafgemach. Luise eilt zur Tür und verschwindet.

 2. Aufzug

 Im Gasthaus "zum fröhlichen Knaben" unterhalten sich am selben Abend Ferdinand und seine Vertraute Hildegard.

Ferdinand: "Wohlan du treue Seele, mit welcher Ertüchtigung hast du dich heut geplagt?"
Hildegard:" Du fragest noch? Seit Jahr und Tag nun geh ich schon auf den Feldern arbeiten,um meiner selbst das Leben zu erleichtern."
Ferdinand:"fürwahr. doch was könnte ein so zartes Frauenzimmer dazu bewegen so einer Arbeit nachzugehen?"
Idiot nickt und grinst.
Hildegard:"Wirst du wohl schweigen! Ein zartes Frauenzimmer soll ich sein? Du spottest! Bist von Sinnen. Ein gar mittelloser Mann wie ihr es seid würde guttun, seinen Körper zu ertüchtigen. Doch dazu seid ihr offenbar nicht in der Lage wie ich sehe.
Ferdinand: "So haltet ein. Ich erlaubte mir einen Spaß, verzeiht. Es ist meiner Seele nicht fähig, nach Arbeit zu dürsten. Und bedenkt, teuerste, das für den Herzog ich sehr wohl einen Dienst zu erfüllen habe."
Hildegard:"Einen Dienst? Welche Bürde mag ein tollkühner Mann jemandem wie dir auferlegen? er muss von sinnen sein?"
Ferdinand:"Ihr misstraut meiner Leibeskraft. Wisset, das zu Beginn der ersten lauen Nächte sich das Volk im Dorf sammelt um gemeinhin das Vergnügen zu suchen. Der Herzog selbst hat mich dazu beauftragt für die Musik zu sorgen."
Hildegard:"ah, das Fest meiner Seele deucht die Erinnerung, die so fahl wie das Licht in der Dämmerung mir scheint. Meine Mägde und ich werden den Abend aufsuchen. Hoffe, dort einen Gemahl zu finden, den ich mein nennen kann.
Die Musik sagtet ihr? Ein erhwürdiger Auftrag."
Ferdinand:"Den ich nach meinem Gutdünken erfüllen werde. Die Musica ist eine alte Freundin, die dich stets berät,wie der Steg am Fuß des reißenden Flusses."
In diesem Moment betritt Luise die Gaststube.
Luise:"Oh, verzeiht. Störe ich? Ist meine Anwesenheit unpassend?"
Ferdinand: "oh nein verehrte Luise, so setzt euch nieder? wohni des weges wenn die Frage gestattet?"
Luise: Ich komme soeben von der Lady Elisabeth. Ihrer ist nicht wohl und da der abend seiner noch kein ende gefunden hat trat ich ein in der hoffnung auf Vetraute zu treffen. Ich hatte Glück wie mir scheint."
Ferdinand: "So ist es. Wir sprachen gerade vom baldigen Feste zur Befreiung der leidgeprüften Seele."
Luise: "Ihr meint des Herzogs Fest? ein fürwahr wärmender Gedanke der sich meiner ermächtigt, wenn sich nur mein Herz daran erinnert."
Ferdinand: "wie wohl ihr doch sprecht- meinerselbst ist es überlassen für die Musica zu sorgen. Ein geradezu prächtige Aufgabe, bedenkt man ihrer Wirkung für Leib und Seel."
Luise: "Ihr sprecht weise, lieber Ferdinand. Hildegard, wird sich mein Herz auch über euren Anblick ergötzen können beim Feste?"
Hildegard: "so ihr sicher sein könnt. Ein solches Fest lass ich mir nicht entgehen, ich wäre von sinner würde ich einen solchen Festtag verpassen."
Luise: "Toll! Das sind gute Kunde an diesem schweren Tage wie heute!"
Ferdinand: "Ein schwerer Tag? Mir deucht er könnt nicht famoser sein. wo liegen eure Sorgen, so sprecht!"
Luise: " Es ist schwer, ein gar unsagbare Gefühl hat sich meiner bemächtigt, es hätt den anschein als könnt es an meiner armen mylady liegen. sie hat schmerzen."
Ferdinand: Von welcher Lady sprecht ihr?"
Luise: "Lady Elisabeth."
Ferdinand: "Ein Name der mir groß erscheint und doch habe ich ihn noch nie gehört. Ihr werdet mir mehr erzählen müssen."
Hildegard: "Ich sehe, ihr habt noch genügend Getratsche zu halten. Ich werde mich nun vorsichtig zurückziehen.verzeiht es i, doch mein Leib verlangt nach Ruhe. Stört euch nicht weiter daran, ich freue mich auf ein baldig wiedersehn."
Ferdinand: "Auf ein baldig Wiedersehen, Verehrteste!"
Luise: "Gehabt euch wohl."
Hildegard verlässt die Hand zum Gruß erhoben die Stube.

3. Aufzug

Ferdinand und Luise im Gasthaus "zum fröhlichen Graben" .

 Ferdinand: "Nun berichte mir,liebe Luise, was erschwert euer Gemüt das ihr so blass wirket wie ein welkes Blatt im Gezeiten Gang?"
Luise: "Ach Ferdinand, es ist mir ein Graus euch ständig damit zu bequeren, was nur kümmern euch meine querelen. Ich möchte euch nicht unnötig die unbekümmerte Leidenschaft nehmen."
Ferdinand: "Wisset, Luise, dass meine Leidenschaft durch nichts mehr genommen werden kann, wenn ich mit ansehe, wie einer meiner treuen Freunde leidet- ich bitte euch, teilt mir eure sorgen mit, ich werde sie allzeit mit bereitschaft erhöhen."
Luise: "Ihr seid ein wunderbarer Mensch, Ferdinand- wisset darum auch in schweren Zeiten."
Ferdinandleicht errötend) "Ihr bringt mich in Verlegenheit..Ich tue doch nur meine ergebenste Pflicht."
Luise: "Davon versteht ihr euer Handwek wie wohl kein anderer. Ich wünschte ich könnte gleiches von vielen meiner Vertrauten sagen."
Ferdinand: "Doch nun genug der Lorbeeren, die sich meiner erst noch verdienen muss. Erzählt mir nun eure Leiden,teure Freundin."
Luise: "Es ist mir ein gar unwohles Gefühl, das sich meiner ermächtigt hat in den letzten Tagen. Erinnert ihr euch an unseren Ausflug vor wenigen Jahren ins beschauliche Nachbardorf zu Wenzelstein? Viele Nächte quälen mich mit diesen Erinnerungen."
Ferdinand: "Mir dünkt die Erinnerung an schöne Stunden, ja, doch will mir nicht gewahr werden womit ihr euch quält. Waren diese Tage nicht auch Stunden des Glücks für euch?"
Luise: "Doch, gerade deshalb, und ich wünschte mir sie würden nicht enden. Nimmermehr."
Ferdinand: "Ihr denkt an die Stunden der vertrauten Zweisamkeit, als wir uns zueinander fanden für nur wenige Augenblicke?"
Luise: "Es waren nur wenige, doch dafür sind sie mir umso mehr in Erinnerung und im Herzen geblieben."
Ferdinand: "Und ihr sehnet euch danach diese Stunden nocheinmal erleben zu dürfen?"
Luise: "Mir deucht danach in vielen schweren Momenten. Doch bin ich meiner bewusst, möchte euch jedoch jede unnötige Sekunde nicht entwenden. Ich werde der Situation Herr werden."
Ferdinand: "Aber nur weil euch erdeucht es zu müssen. Auch eures Leibes bin ich nicht abgeneigt. Es gibt also kein Zaudern oder Zögern zu erklären, die es uns verbieten würden, der Lust sich unserer selbst zu ertüchtigen."
Luise: "So wollt ihr es auch?"
Ferdinand: "Fürwahr. Doch nicht an diesem Ort. Kommt mit mir und ich werden euch ein bescheidenes Fleckchen zeigen, wo wir unserer Leidenschaft selbst uns hingeben können."
Luise: (Verlegen) "Es hat sich meiner noch nicht ermächtigt ide Erkenntnis das ihr auch es wollt. Zu schnell geschah es mir."
Ferdinand: "So kommt mit mir von dannen, ich werd es euch beweisen und meiner Worte Nachdruck verliehen!"
Ferdinand streckt die Hand nach Luise aus, welche dies zaglich ergreift.
Ferdinand: "Kommt nur mit und verzaget nicht, es wird meinem Geist und Leib eine Freude sein die Zeit mit euch zu verbringen."
Luise (noch immer verlegen): "Meines Geistes Stärke sceint zu weichen in diesen Augenblicken. Ich hätt es nicht für möglich gehalten das ihr gleiches begehrt."
Ferdinand: "Bald schon werdet ihr wissen das ich es Ernst meinte, was ich sagte."
Beide verlassen die Gaststube und verschwinden in der Dunkelheit.

4. Aufzug

Am nächsten Tag im Hause der Familie Miller, wo Luise und Lady Elisabeth zu Gast geladen sind.

Herr Miller: "Nur zu, gabelt euch getrost auf. Labet euch an den Speisen die mein gar vorzüglich Weib euch vorlegt."
Luise: "Ihr seid zu gut zu uns. Womit verdienen wir nur eure Gastfreundschaft?"
Frau Miller: "Ehrenwerten Freunden ist es uns ein Vergnügen für das leibliche Wohl zu sorgen, das ist einer Anstrengung nicht das Mindeste."
Herr Miller: "Sehr wohl, Weib so bring uns noch den Humpen mit der Gerste. Und mess christlich beim einschenken!"
Lady Elisabeth: "Das selbstgebraute, wie sich mein darauf ergötzte. Es wird meiner Seele ein übriges tun um sie den gar gebeutelten Zeiten einer Oase zu anheimen."
Frau Miller (aus dem Nebenstube rufend): "Ihr spracht von gebeutelten Zeiten, liebste Lady?"
Lady Elisabeth: "Wehklagen ist meines Verlangens nicht, doch muss ich angesichts meienr Höllenqualen die mir mein Leib beiweile auferlegt."
Frau Miller: "Oh Ärmste, ich leide mit euch. Sprachet ihr schon beim Hyppokratus vor, das er euer Leiden lindern möge?"
Lady ELisabeth: "Schon des Öfteren, doch bei keinem Male war er in der Lage sich meines Leidens zu ermächtigen. Es ist ein Grauen."
Herr Miller (schon etwas ungeduldig): "Und dir lieb Luis, wie ist das werte Befinden, seid ihr eures Wohlergehens sicher?"
Luise (erfreut nun sprechen zu dürfen):"Gleichwohl, seid gedankt. Ich will nicht klagen, und obendrein scheint der warmer Liebe Sonnenstrahl auch meine kargen Flecken der Einöde zu erhellen."
Herr Miller: "So sprechet wer ist es, wer mag der Prinz auf hohem Rosse sein, der sich herniederlässt und eurer sich annimmt."
Frau Miller (tadelnd zu ihrem Gemahl):"Aber lieber Gemahl




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