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Sehr geehrte Damen und Herren, sie lesen nun eine Kurzgeschichte von Imernst Heimweg (bitte englisch aussprechen). Die chilledorange [Gesellschaft mit unbeschränktem Ausschank] wünscht ihnen viele Vergnügen.

 

Als Jim davon erfuhr, saß er gerade am Schreibtisch und dachte über das Angebot nach. Die Nachricht ereilte ihn ohne Vorwanung. Er nahm seine Jacke vom Haken und ging nach draußen. "Wo gehst du hin?" fragte ihn Lucia, "spazieren", antwortete er.Jim ging sonst nie spazieren. Fußmärsche waren nicht seine Angelegenheit. Doch in diesem Moment sah er keinen anderen Ausweg um der Situation zu entkommen. Es regnete -und Jim hasste Regen. Die kalten grauen Schleier legten sich ihm aufs Gemüt. Er würde diese Nacht wieder nicht schlafen können. Doch daran war er gewöhnt. "Hallo Jim- haben sie heute Morgen die Nachrichten gehört?" Gedämpft klang die monotone und Stimme seiner Nachbarin an sein Ohr. "Nein," antwortete Jim. Was sie danach sagte ging im rhyhtmischen Prasseln des Regens unter. Es interessierte ihn auch gar nicht. Aus den Augenwinkeln hatte er noch gesehen das ihre Bumen alle verdorrt waren. Das Unkraut bahnte sich unaufhaltsam einen Weg durch den einst so blühenden Garten. Früher hatte Jim oft auf den Garten geschaut und sich gewünscht die Zeit  im Sonnenschein würde nie enden. Es erschien ihm wie das Paradies.
Seine Nachbarin stand dort jeden Tag am Gartentor und wartete auf ihren Gatten, der aus dem Krieg zurückkehren sollte. Es wird niemals jemand zurückkommen, dachte Jim während er die menschenverlassene Straße entlanglief. Er kam an einem kleinen Bach vorbei. Kurz ließ er den Blick über das Gewässer schweifen. Wie früher, dachte Jim. Es hatte sich nichts verändert. Ein paa Regentropfen landeten genau auf seiner Nase, für kurze Zeit konnte er nichts sehen. "Verdammter Regen!" dachte Jim und ging weiter. Auf der langen Straße vor ihm sah er von weitem das kleine Auto, langsam fuhr es um die Kurve und blieb abprubt stehen. Der Fahrer stieg aus und grüßte Jim mit einem kurzen Nicken. Die knallende Autotür war das einzige Geräusch, welches den Regen durchpeitschte.
In einem kleinen Park blieb Jim stehen- er dachte über die Worte nach: "Sie wird sich heute mit ihm treffen", hatte sie gesagt. Vor ihm kroch langsam eine Schnecke über den Weg. Noch während er darüber nachdachte, klopfte ihm jemand auf die Schulter. Erschrocken wirbelte Jim herum - Lucia stand vor ihm. "Was tust du hier, verdammt?" herrschte sie ihn an. "Spazieren", antwortete er. Dann zückte er das Messer und schnitt mit einem schnellen Hieb einen dünnen Ast aus dem nahegelegenen Strauch. Verwirrt blickte Lucia ihn an: "was tust du denn da Jimi?" - "Spazieren", antwortete er und ging schweren Schrittes nach Hause.




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